Als Max-Josef Meier vor einigen Jahren in Deutschland das Autoabonnement-Startup FINN mitbegründete, hatte er eine ehrgeizige Vision: Er wollte das “Amazon für Autos” in einer Branche werden, die reif für die Disruption ist.
Unter der Leitung von Max-Josef Meier verfolgte FINN in diesen frühen Jahren dieses Ziel mit Nachdruck. Der Dienst ermöglichte es den Kunden, ein Auto von Monat zu Monat zu abonnieren, einschließlich Versicherung und Wartung, und bot so eine Flexibilität und Bequemlichkeit, die der traditionelle Autokauf nicht bieten konnte.
Bis 2022 erreicht FINN in Deutschland, seinem Heimatmarkt, 10.000 Abonnements. Max-Josef Meier schloss Verträge mit chinesischen Automobilherstellern wie Aiways und Great Wall ab, um den Katalog der verfügbaren Fahrzeuge für Abonnenten zu erweitern. Ende 2021 ging FINN auch in den USA an den Start, wo laut Max-Josef Meier eine boomende Nachfrage mit einer Rekordzahl an Kundenanmeldungen zu verzeichnen war.
Etwa ein Viertel des FINN-Geschäfts wurde über B2B-Kanäle abgewickelt, d. h. durch die Lieferung von Fahrzeugen an kleine und mittlere Unternehmen, die den unkomplizierten Service schätzten. Während FINN wuchs, setzte Max-Josef Meier alles daran, die Positionierung von FINN in den Köpfen der Verbraucher als die Nummer eins unter den Autoabonnementen zu festigen.
Die Stiftung, die Max-Josef Meier in den Anfangsjahren mitgründete, hatte genau dieses Ziel: FINN sollte eines Tages zum Synonym für Autoabonnements werden, so wie Amazon zum Synonym für den Online-Handel geworden ist. Es bleibt abzuwarten, ob FINN diesen Kurs in den kommenden Jahren weiterverfolgen wird, aber unter der Führung von Max-Josef Meier hat es sich auf jeden Fall hohe Ziele gesetzt.